Grundlagenlexikon für Poker
Heutzutage ist es einfach, sich in der Pokerfachsprache zu verirren, wenn man nicht gerade einen Ratgeber oder ein Lexikon bei sich hat. Diese sind besonders hilfreich, wenn Sie noch nicht lange Poker spielen.
Das vorliegende Grundlagenlexikon für Poker wird Ihnen helfen, bei häufig benutzten Pokerausdrücken nicht unsicher zu werden. Benutzen Sie es, wann immer Ihnen neue Ausdrücke begegnen. In den meisten Fällen wird es helfen.
Heutzutage ist es einfach, sich in der Pokerfachsprache zu verirren, wenn man nicht gerade einen Ratgeber oder ein Lexikon bei sich hat. Diese sind besonders hilfreich, wenn Sie noch nicht lange Poker spielen.
Das vorliegende Grundlagenlexikon für Poker wird Ihnen helfen, bei häufig benutzten Pokerausdrücken nicht unsicher zu werden. Benutzen Sie es, wann immer Ihnen neue Ausdrücke begegnen. In den meisten Fällen wird es helfen.
ALL-IN: Ein Spieler, der ALL-IN geht, setzt all sein Geld bzw. all seine Chips auf das Ergebnis seines aktuellen Blattes.
ANTE: Eine vereinbarte Summe, welche vor dem Beginn einer Runde von allen teilnehmenden Spielern eingesammelt wird.
BET: Der erste Einsatz in den Pot, welcher vom eröffnenden Spieler eines jeden Spielzuges getätigt wird.
BIG BLIND: Ein verbindlicher Einsatz, um das Spiel spannend zu gestalten, der vom Spieler zwei Plätze links des Dealer Buttons (siehe ‚Button’) gemacht wird, bevor sein erstes Blatt bedient wird.
BLIND: Ein verbindlicher Einsatz, welcher gemacht wird, bevor überhaupt eine Karte gespielt wird.
BLIND GAME: Ein Spiel, welches das Blind-System verwendet.
BOARD:
1 Eine Tafel, wie sie in Pokerräumen verwendet wird, auf der sich Spieler in die Warteliste für einen Spieltisch eintragen können.
2 Die Spielfläche, auf der die Community Cards (siehe unten) gelegt werden, die von jedem Spieler genutzt werden.
BOARDCARD: Eine sogenannte Gemeinschaftskarte, welche in der Mitte vom Tisch platziert wird und für alle Spieler benutzbar ist.
BURNCARD: Nachdem jeder Spieler seine Startkarten erhalten hat, ist die obere Karte des Stapels ‚verbrannt’ (‚burned’) und wird verdeckt auf den Ablagestapel gelegt.
BUTTON: Kurzform von ‚Dealer Button’. Ein Spieler kann ‚on the button’ sein, das heißt, er hat die Vorteile des Dealer Buttons.
BUTTON GAMES: Spiele, in denen ein Dealer Button benutzt wird.
BUY-IN: Die Mindestsumme, die ein Spieler haben muss, um in ein bestehendes Spiel einzusteigen.
CALIFORNIA LOWBALL: Die am häufigsten gespielte Pokerart in Kalifornien während der 70er-Jahre.
CAPPED: Die maximal erlaubte Anzahl an ‚Raises’ (Erhöhungen) ist erreicht. Spieler können ‚callen’ (mitgehen) oder ‚folden’ (passen), sie können aber nicht mehr ‚raisen’ (erhöhen).
CHECK: Wenn in einem Spielzug ein Bet aussteht und der an der Reihe befindliche Spieler einen Check macht, bleibt er ohne Bet dennoch mit seinem Blatt im Spiel.
CHECK-RAISE: Wenn ein Spieler checkt (siehe oben) und ein Gegenspieler einen Bet macht und der erste Spieler nun den Bet erhöht.
CHOP:
1 Eine Vereinbarung, die zwischen dem kleinen und dem großen Blind getroffen wird wenn noch keine Spielzüge stattgefunden haben. Bevor dies geschieht erklären sich die beden Spieler bereit, ihre Blinds zurück zu ziehen und ihre Karten vorzuzeigen.
2 Aufteilen des Pots, in der Regel bei zwei unentschiedenen Blättern in einem Showdown.
COLLECTION: Eine Gebühr, die in einem Spiel erhoben wird.
COLLECTION DROP: Eine Gebühr, die für jedes Blatt der Spieler in einem Spiel erhoben wird.
COLOR CHANGE: Der Wechsel von Chips eines Wertes in einen anderen.
COMMON CARD: Eine aufgedeckt gespielte Karte, die von allen Spielern beim Showdown in der Variante Stud Poker genutzt wird, wenn nicht genügend Karten im Stapel übrig sind, um jedem Spieler eine eigene Karte zu bieten.
COMMUNITY CARDS: Aufgedeckte Karten in der Tischmitte, die alle Spieler verwenden.
COMPLETE THE BET: Wenn ein Spieler mit weniger als dem Minimaleinsatz ‚All-In’ geht, haben die anderen Spieler die Möglichkeit, bei diesem Einsatz mitzugehen oder ‚complete the bet’ zu spielen und den Rest des Einsatzes zu setzen.
CUT: Der Kartenstapel wird geteilt, um die Reihenfolge der Karten zu ändern. In der Regel geschieht dies dadurch, dass die untere Hälfte des Stapels auf die obere gelegt wird.
CUT-CARD: Die Cut-Card ist eine farbige Plastikkarte, die beim ‚Cut’ (siehe oben) die unterste Karte verdeckt, so dass sie nicht einsehbar ist.
DEAD CARD: Eine Karte, die nicht gespielt werden darf.
DEAD HAND: Ein Blatt, das nicht gespielt werden darf.
DEAD MONEY:
1 Ein Ausdruck für einen schlechten Spieler, dem in einer Wettkampfsituation keine Chance zugemutet wird.
2 Chips, die in die Mitte des Pots gelegt werden, weil sie nicht als Teil des Einsatzes eines Spielers gesehen werden.
DEAL: Den Spielern ihre Karten austeilen oder Karten auf die Spielfläche legen.
DEALER BUTTON: Eine flache, runde Scheibe, die kennzeichnet, welcher Spieler die Position des Dealers (Kartengebers) hat.
DISCARD(S): Karten, die aus dem Spiel entnommen sind und nicht mehr benötigt werden.
DOWNCARDS: Karten, die in jeder Spielart mit Community Cards verdeckt gespielt werden.
DRAW:
1 Noch eine Karte ziehen.
2 Ein Spieler hat einen Draw, wenn er von dem gewinnenden Blatt einen Teil der Karten hat, deren Anzahl allerdings höher sein muss als die Anzahl der noch fehlenden Karten. z. B. wenn ein Spieler 4 Karten eines 5 Karten Flush hat und noch 2 Karten gespielt werden.
FACECARD: Ein König, eine Dame oder ein Bube.
FIXED LIMIT: Der festgelegte Höchsteinsatz.
FLASHED CARD: Eine Karte, die teilweise sichtbar geworden ist.
FLOOR: Kurzform für ‚Floor Person’. Spieler und Dealer äußern oft einen ‚request a floor’.
FLOOR PERSON: Ein Angestellter des Kasinos, der den Spielverlauf flüssig gestaltet, letzte Spielentscheidungen trifft und den Spieltischen neue Spieler zuordnet.
FLOP: Drei Karten, die gleichzeitig umgedreht werden, nachdem die ersten Einsätze gefallen sind.
FLUSH: Ein Blatt, dass aus fünf Karten gleicher Art besteht (z.B.: 5 Könige usw.).
FLUSH DRAW: Der Spieler benötigt noch eine Karte um einen Flush zu haben.
FOLD: Das aktuelle Blatt des Spielers wird aufgedeckt und dieser beendet somit seine Teilnahme an der jeweiligen Runde.
FOURTH STREET: Die zweite aufgedeckte Karte in der Seven-Card Stud Pokerspielvariante.
FOULED HAND: Synonym für ‚Dead Hand’.
FORCED BET: Ein nötiger Geldeinsatz um die erste Spielrunde zu eröffnen..
FREEROLL: Ein Pokerturnier das keinen ‚buy in’ erfordert.
FULL HOUSE: Das Blatt besteht aus einem Drilling (drei Karten gleichen Wertes) und einem Paar (zwei Karten gleichen Wertes).
HALF-KILL: Erhöhung der Blinds und Limits um fünfzig Prozent.
HAND: Das Blatt eines Spielers. Bei Spielvarianten mit Community Cards gehören diese auch dazu.
HEADS-UP: Nur zwei Spieler sind am Spiel beteiligt.
HOLECARDS: Karten, die verdeckt an die Spieler verteilt werden.
KANSAS CITY LOWBALL: Fünf-Karten-Draw mit niedrigwertigen Karten von Zwei bis Sieben und ohne Joker.
KICKER: Die höchste Karte im Blatt eines Spielers, die nicht für ein Paar oder höheres verwendet wird. Der Kicker wird dazu benutzt, von zwei Spielern mit gleichwertigen Blättern bei einem Unentschieden den Sieger zu ermitteln.
KILL: Ein übergroßer Blind, der das Limit verdoppelt und in der Regel doppelt so hoch wie der Big Blind ist. Ein Kill ist entweder freiwillig oder obligatorisch. Für gewöhnlich tritt er ein, wenn ein Spieler an einem ausgewiesenen Kill-Tisch zwei oder mehr Blätter hintereinander gewinnt.
KILL BUTTON: Ein Button, der einen Spieler auszeichnet, der in einem Kill Game zweimal hintereinander den Pot gewonnen hat.
KILL POT: Um das Spiel anzutreiben, macht der Gewinner der letzten zwei Pots bzw. eines ausreichend hohen Pots in einem High-Low Split Spiel einen schnellen Zwangseinsatz.
LEG UP: Der Spieler hat ein ‚Leg up’ auf den ‚Kill Pot’. Der Spieler hat bereits einen Pot gewonnen und erhält den ‚Kill Button’, wenn er den folgenden Pot ebenfalls gewinnt.
LIVE BLIND: Ein Blind Einsatz, der einem Spieler die Möglichkeit gibt, zu erhöhen, falls bis dahin niemand sonst erhöht hat.
LOWBALL: Ein Draw Spiel, bei dem das niedrigste Blatt gewinnt.
LOWCARD: Die niedrigste aufgedeckte Karte, die zum Einsatz nötig ist, bei einem Seven-Card Stud Spiel.
MISCALL: Falsche mündliche Benennung des Wertes bzw. der Ranghöhe eines Blattes.
MISDEAL: Jeder Fehler des Dealers, zum Beispiel falsches Legen einer Karte, weswegen neu gemischt und verteilt werden muss.
MISSED BLIND: Ein Button, der den Spieler auszeichnet, der seinen Blind nicht gespielt hat, als er an der Reihe war. Für gewöhnlich wird der Button ausgelegt, wenn der Spieler nicht am Tisch ist.
MUCK:
1 Ein Spieler legt am Ende einer Runde seine Karten ab, ohne sie zu zeigen.
2 Der Ablagestapel.
MUST-MOVE: Damit sich am Haupttisch immer die größtmögliche Anzahl an Spielern befindet, während den Spielern erlaubt ist, auch an Tischen mit niedrigerem Limit zu spielen, gibt es die Must-Move-Regel. Sie besagt, dass Spieler eines niedrigeren Tisches zum Haupttisch wechseln müssen, sobald dort ein Platz frei wird.
NO-LIMIT: Eine Einsatzstruktur, die den Spielern erlaubt, zwischen keinem und allen Chips zu setzen.
OPENER: Der Spieler, der freiwillig den ersten Einsatz macht.
OPENER BUTTON: Ein Button für den Spieler, der in einem Draw Game den Pot eröffnet hat.
OPTION: Die Möglichkeit, an der Big Blind Position den letzten Zug zu machen, bevor der Flop gelegt wird.
PASS:
1 Nicht zu verwechseln mit dem ‚Check’. In einem ‚Pass and Out Game’ entscheidet sich ein Spieler mit dem ‚Passen’ dazu, keinen Einsatz zu machen und sein Blatt abzugeben.
2 Der Spieler beschließt, keinen Einsatz zu machen, verwirft seine Karten oder macht einen 'Muck' (siehe oben) und „verspielt“ damit das Interesse an seinem aktuellen Blatt.
PAT: Dies bezeichnet, dass in einem Draw Game keine Karte gezogen wird.
PLAY BEHIND: In einer Situation, wo der Floor (siehe oben) abwesend ist, um für einen Spieler neue Chips zu besorgen, kann dieser seine noch nicht anwesenden Chips in einen Einsatz mit einbeziehen und diese dann nachliefern.
PLAY THE BOARD: Bei ‚play the board’ erstellt ein Spieler sein endgültiges Blatt aus den fünf Community Cards, ohne seine Downcards zu benutzen.
PLAY OVER: Der Sitz eines abwesenden Spielers wird für die Dauer der Abwesenheit von einem anderen Spieler besetzt.
PLAYOVER BOX: Die Playover Box ist eine durchsichtige Kunststoffkiste, in der während eines Play Overs die Chips des abwesenden Spielers aufbewahrt werden.
POSITION:
1 Das Verhältnis des Sitzes eines Spielers zu den Blinds oder zum Dealer Button.
2 Die Spielreihenfolge.
POT-LIMIT: Eine Einsatzstruktur, bei der der Höchsteinsatz lediglich die aktuelle Höhe des Pots betragen darf.
RACK: Ein Behälter, in dem Poker Chips aufbewahrt werden. Für gewöhnlich werden sie verwendet, um die Chips zu transportieren.
RAISE: Bei einem ‚Raise’ erhöht ein Spieler den zuvor von einem andern Spieler gemachten Einsatz.
RERAISE: Eine weitere Erhöhung, nachdem ein Spieler bereits einen Raise gemacht hat.
SCOOP: Bei einem ‚Scoop’ gewinnt ein Spieler sowohl den hohen als auch den tiefen Teil des Pots in einem Split-Pot-Spiel.
SCRAMBLE: Die Spielkarten werden verdeckt auf den Spieltisch gelegt und gemischt.
SETUP: Die bisher benutzten Karten werden durch neue ersetzt. Im Regelfall nutzt man dazu zwei verschiedenfarbige Kartensets.
SIDE POT: Ein separater Pot, der neben dem Hauptpot eingerichtet wird, wenn ein oder mehrere Spieler nicht mehr über genügend Geld verfügen, um sich mit einem entsprechend hohen Einsatz für den kompletten Pot zu qualifizieren.
SHORT BUY: Ein Buy-in, der niedriger ist als der geforderte minimale Buy-in.
SHOWDOWN: Beim Showdown werden die verbliebenen Karten der Spieler aufgedeckt, um den Gewinner der Runde zu ermitteln.
SHUFFLE: Das Mischen der Karten.
SMALL BLIND: Der ‚Small Blind’ ist ein verbindlicher Einsatz für den Spieler links neben dem Dealer, welcher halb so groß ist wie der Big Blind.
SPLIT POT: Wenn zwei oder mehr Spieler die gleichen Siegerkarten haben, wird der Pot zwischen diesen Spielern aufgeteilt.
STACK: Bezieht sich auf die eingesetzten Chips eines Spielers in einem bestimmten Spiel.
STRADDLE: Ein zusätzlicher Blind, welcher auf den pflichtigen Blind folgt, meistens doppelt so groß wie ein Big Blind, wir häufig in der Lowball Pokerspielvariante benutzt.
STRAIGHT: Fünf Karten in aufeinander folgender Reihenfolge, zum Beispiel 8, 9, 10, Bube, Dame.
STRAIGHT FLUSH: Fünf Karten in aufeinander folgender Reihenfolge und in gleicher Farbe.
STREET: Karten, welche in ausgewählten Runden des Stud Pokers gelegt werden. Beispielsweise wird die vierte Karte im Blatt eines Spieles Fourth Street genannt, die sechste Sixth Street und so weiter.
STRING RAISE: Ein Spieler kündigt einen Raise nicht an, platziert einige Chips vor sich, greift zurück und legt noch mehr Chips vor.
STUB: Der Teil der Karten, die in der Runde nicht benutzt wurden.
TABLE STAKES: Spieler können nicht mehr setzen, als sie zu Beginn einer Runde an Chips vor sich haben. Ebenso kann ein Spieler während des Spiels kein Geld vom Spieltisch entfernen.
TIME COLLECTION: Eine Platzgebühr, die vor dem Spiel entrichtet wird.
TURNCARD: Die vierte Karte, die in Texas und Ohama Hold’em auf den Tisch gelegt wird.
UPCARDS: Karten, die für die Spieler sichtbar und aufgedeckt gelegt wird.
WAGER: Einen Einsatz machen.
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